Pflanzentisch mit Vintage-Fliesen



Damit Pflanzarbeiten Knie und Rücken nicht zu sehr belasten, schafft ein Pflanztisch Abhilfe. Ein Projekt passend zur Hoffnung auf den Frühlingsanfang!

Material: 

  • alte Kommode oder alter Tisch 
  • 240er-Schleifpapier 
  • Holzlasur (optional) 
  • Waschbenzin 
  • lösemittelfreier Tiefgrund 
  • Vintage­ Fliesen 
  • hochflexibler Fliesenkleber und Fugenmörtel 
  • Holz-Abschlussleisten, Pattex Montage All Materials (optional) 

Werkzeug: 

  • Schleifmaschine oder Schleifklotz 
  • alte Lappen
  • Pinsel (optional) 
  • Farbrolle 
  • Fliesenschneider (optional) 
  • Zahnkelle 
  • Fugbrett 
  • Schwamm 
  • Gehrungssäge (optional)

Anleitung: 

  1. Frische Farben: Der alte Tisch bzw. die Kommode wird zuerst gereinigt und gegebenenfalls neu gestrichen. Hierfür musst du ihn vorher mit feinem Schleifpapier abschmirgeln, ehe du mit einer Holzlasur bzw. einer Holzfarbe für einen neuen Anstrich sorgst. 
  2. Feinschliff: Vor dem Verkleben der Fliesen muss die alte Oberfläche des Tischs ebenfalls gründlich angeschliffen werden, damit Tiefgrund und Fliesenkleber vernünftig haften können. Hierfür schleifst du den Tisch manuell oder maschinell mit 240er-Schleifpapier (oder feiner) ab. Achte dabei auf einen gleichmäßigen Schliff. Wenn die Oberfläche deiner Kommode sehr uneben oder das Holz schon sehr porös ist, solltest du zuerst eine dünne Spanplatte oben aufkleben, um einen geeigneten Untergrund für die Fliesen zu haben.
  3. Reinigung: Nach dem Schleifen muss die Tischplatte sorgfältig gereinigt werden. Dabei dürfen keine Rückstände von Feuchtigkeit, Schmutz, Fett oder Staub auf der Oberfläche zurückbleiben. Mit Waschbenzin und alten Lappen entfernst du auch die letzten Furnierreste. 
  4. Tiefgründig: Vor dem Verkleben von Fliesen auf Holz solltest du einen Tiefgrund auftragen, der das Holz vor der Feuchtigkeit des Fliesenklebers schützt und zugleich eine bessere Haftung der Fliesen garantiert. Schnapp dir die Farbrolle, streiche den Tisch sorgfältig mit einem lösemittelfreien Tiefgrund ein und lass ihn über nacht einziehen und trocknen. 
  5. Trockenübung: Verlege die Fliesen zunächst einmal „trocken“ auf dem Tisch. Gegebenenfalls musst du einzelne Fliesen zuschneiden. Dazu ritzt du sie mit dem Fliesenschneider an und brichst sie über einer Kante entzwei. 
  6. Fliesen kleben: Nun trägst du eine Schicht Fliesenkleber mit der Zahnkelle auf die Tischplatte auf (Bild 6A), legst die Fliesen in das Klebebett ein und drückst sie leicht an (Bild 6B). Achte auf gleichmäßige Abstände. Fliesenkreuze sind eine praktische Hilfe. Da der Kleber schnell aushärtet, solltest du nur so viel Fläche mit Kleber bestreichen, wie du auch zügig mit Fliesen belegen kannst. Anschließend muss der Tisch 24 Stunden trocknen. 
  7. Verfugen: Da Holz bei Temperaturschwankungen sich ausdehnt bzw. zusammenzieht, sollte der Fugenmörtel flexibel sein, wie z. B. der hochflexible Fugenmörtel von ceresit®. Benutze das Fugbrett und streiche den Mörtel damit diagonal auf den Tisch auf. Wichtig: Jede Fuge muss komplett mit Mörtel ausgefüllt sein. nachdem die Fugen gefüllt sind, entfernst du mit der Kelle so viel überschüssigen Mörtel wie möglich. Ist der Fugenmörtel matt und hell, ist er angetrocknet und kann mit einem Schwamm und wenig Wasser vorsichtig abgewaschen werden. Vor allem bei hellen Fliesen kann vom Mörtel ein leichter Grauschleier zurückbleiben. Diesem kannst du mit reinem Zitronensaft oder einer heißen Essig-Wasser-Mischung zu Leibe rücken. 
  8. Abschlussleisten: Für saubere Kanten kannst du rund um den Tisch Abschlussleisten kleben. Diese können aus Holz, Metall oder Kunststoff sein. um einen perfekten Eckenabschluss zu bekommen, müssen die Leisten zunächst auf Gehrung gesägt werden; bei einem viereckigen Tisch sind dies 45 Grad. 
  9. Letzte Klebung: Trage einen etwa 5mm breiten Strang Pattex Montage All Materials in den Innenwinkel der Abschlussleisten auf und drücke die Leisten fest am Tisch an. Hervorquellenden Klebstoff solltest du dabei zügig mit einem Lappen abwischen.

Diese Anleitung stammt aus: